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Corona-Virus: Auswirkungen bei der Lebenshilfe Goslar

Mai 25, 2020 1:00 pm Veröffentlicht von

 

***Diese Seite wird laufend aktualisiert. ***

So sieht der Corona-Alltag bei der Lebenshilfe Goslar zurzeit aus:

  • In allen Wohneinrichtungen können die Bewohner*innen ab dem 15. Mai 2020 Besuch empfangen. Weitere Informationen dazu finden Sie unten im Beitrag vom 13. Mai.
  • Die Werkstatt ist für Beschäftigte bis 2. Juni geschlossen. Ein Notbetrieb läuft weiter. Wichtig: Jede*r Beschäftigte der Werkstatt wird von uns informiert, ob und wann er wieder arbeiten kann. Keine*r muss von sich aus zur Arbeit kommen!
  • Der Heilpädagogischer Kindergarten und der Sprachheilkindergarten laufen ab dem 18. Mai im Vollbetrieb.
  • In der Tagesbildungsstätte gibt es zurzeit Teilgruppen. Bis Ende Mai sollen alle Schüler*innen wieder zur Schule kommen können.
  • Alle Veranstaltungen, Reisen und Schulungen sind abgesagt.
  • Die Kreativ-Manufaktur ist geschlossen.
  • Der Fahrdienst für die Werkstatt ist eingestellt.

Wir folgen damit den behördlichen Auflagen zur Eindämmung des Corona-Virus! Die aktuelle Fassung können Sie hier lesen.

Melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an, um direkt über wichtige Veränderungen in der Corona-Krise informiert zu werden!

Vielen Dank, dass Sie die Regeln befolgen!

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25. Mai 2020

Die neue Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 25. Mai hebt das Betretungsverbot für Beschäftigte der Werkstatt auf! Ab 2. Juni werden wieder Beschäftigte in unserer Werkstatt arbeiten!!

Hier die wichtigsten Informationen dazu im Überblick:

  • Es dürfen maximal 50 % der Beschäftigten auf dem Gelände wieder arbeiten.
  • Der Bereich Berufliche Qualifizierung (BBB) wird teilweise arbeiten, teilweise weiter von zuhause aus Aufgaben lösen.
  • Die Tagesförderstätte (TaFö) wird den Betrieb in kleineren Gruppen aufnehmen.
  • Der Arbeits-Alltag wird anders aussehen. Es gibt – wie zum Beispiel beim Einkaufen – Regeln, die unbedingt eingehalten werden müssen. Darunter fallen zum Beispiel Mindestabstand einhalten und Maskenpflicht.
  • Es kann sein, dass die Beschäftigten woanders arbeiten als vorher.

Warum wird nicht schon früher geöffnet?

  • Wir werten zurzeit die Umfrage aus, die wir an alle Beschäftigten verschickt haben. Wir haben gefragt, ob es aus ihrer Sicht Bedenken gibt, wieder zur Arbeit zu kommen, zum Beispiel, weil sie zu einer Risikogruppe gehören. Da weniger als die Hälfte der Beschäftigten uns geantwortet hat, werden alle, die uns geschrieben haben, dass sie gerne arbeiten möchten, dies auch tun können.
  • Wir erarbeiten zurzeit mit unserem Busbeförderer neue Pläne, wann wer wie abgeholt werden muss.
  • Wir klären letzte logistische Fragen, zum Beispiel zum Essen.
  • Wir schreiben unseren Beschäftigten einen Brief mit allen Informationen.

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15. Mai 2020

Am kommenden Montag, den 18. Mai starten der Heilpädagogische Kindergarten und der Sprachheilkindergarten wieder in den Vollbetrieb!
Aufgrund der Hygiene- und Schutzmaßnahmen werden weiterhin keine so genannten begleiteten Maßnahmen (wie zum Beispiel Psychomotorik und Schwimmen) angeboten. Die Kinder werden von unserem Beförderungsunternehmen nach Gruppen befördert. Sie werden also nicht zu den gewohnten Zeiten im Kindergarten sein, sondern es kommt zu Verschiebungen nach vorn beziehungsweise nach hinten. Alle Eltern werden über diese Zeiten direkt informiert.

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14. Mai 2020

Burg Druck stellt Einweg-Masken aus Papier her
Auch die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in unserer Druckerei Burg Druck sind zurück! Sie haben auf die Corona-Situation reagiert und stellen nun in hoher Stückzahl Einweg-Masken aus Papier her.
Die Außenseite kann individuell gestaltet werden, die Innenseite ist mit einer leicht verständlichen Anleitung bedruckt. Nach der einmaligen Benutzung werden diese über den Restmüll entsorgt.
Die Maske ist kein medizinisches Schutzprodukt! Sie eignet sich insbesondere für Geschäfte und Einrichtungen mit Kunden- oder Besucherverkehr. Bestellungen ab 500 Stück können Sie bei Marcel Petry aufgeben: Per E-Mail druckerei@lebenshilfe-goslar.de oder per Telefon 05321 3371-150.

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13. Mai 2020

Ab dem 15. Mai können die Bewohner*innen unserer Wohneinrichtungen wieder Besuch empfangen! Bitte beachten Sie dabei folgende Regeln und Hinweise:

  • Jede*r Bewohner*in kann ein bis zwei Mal pro Woche Besuch empfangen. Der Besuch muss immer die gleiche Person sein. Jede*r Bewohner*in bestimmt diese Person selbst.
  • Alle ausgewählten Personen werden per Brief von der Lebenshilfe Goslar darüber informiert.
  • Der Besuch muss sich telefonisch vorher anmelden.
  • Das Treffen findet, wo es geht, im Freien statt. Der Besuch darf nicht in die Zimmer gehen oder die Toilette besuchen.
  • Während des Besuchs muss der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. Der Besuch muss eine Mund-Nase-Maske tragen und darf maximal 30 Minuten bleiben.
  • Der Besuch darf Geschenke, aber kein Essen mitbringen.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie von den Mitarbeiter*innen der jeweiligen Wohnstätte. Wir wissen, dass das sehr strenge Regeln sind. Wir müssen diese aber so umsetzen: Sie sind vorgeschrieben, um keine*n Bewohner*in zu gefährden! Wir wünschen allen einen schönen Besuch – machen Sie das Beste daraus!

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8. Mai 2020

Wir bereiten uns seit Tagen intensiv auf die Wieder-Eröffnung der Werkstatt für Beschäftigte und eine Lockerung des Besuchsverbot in unseren Wohneinrichtungen vor! Dazu entwickeln wir umfangreiche Schutz- und Hygiene-Konzepte und stimmen diese mit dem Gesundheitsamt und anderen Behörden ab.

Sobald Beschäftigte wieder in der Werkstatt arbeiten dürfen und sobald Besuche in den Wohnstätten wieder möglich sind, werden wir jeden einzelnen darüber schriftlich informieren!

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6. Mai 2020

Die Verordnung der Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 17. April wird bis einschließlich 10. Mai verlängert. Sie enthält Änderungen, die aber nicht den für uns relevanten § 10 a betreffen.

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29. April 2020

Eine Internet-Seite zum Thema Corona-Virus, Regeln und dem neuen Alltag komplett in Leichter Sprache finden Sie auf www.corona-leichte-sprache.de.

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17. April 2020

Mit der heutigen Verordnung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung wird in § 10 a das Betretungsverbot für die Werkstatt und vergleichbare ambulante und teilstationäre Angebote der Eingliederungshilfe im bisher geltenden Rahmen bis zum Ablauf des 6. Mai 2020 verlängert. Die komplette Verordnung finden Sie auf der Internetseite des Landkreises Goslar.

Wahrscheinlich werden wir auch nach dem 6. Mai die Werkstatt noch nicht für alle gleichzeitig wieder öffnen dürfen. Das ist erforderlich, damit sich die Ansteckungsgefahr nicht sofort wieder erhöht. Wie die schrittweise Öffnung genau aussehen wird, erarbeiten wir gerade und teilen es den Beschäftigten rechtzeitig mit. Auch wenn wir in der Werkstatt weiter kein Geld verdienen, haben wir uns entschieden, unseren Beschäftigten auch im Mai mindestens den Grundlohn weiter zu zahlen. Dadurch können auch die Sozialversicherungsbeiträge für die Rente und Krankenversicherung weiter geleistet werden.

Auf jeden Fall müssen wir streng darauf achten, dass wir weiterhin auch bei der Arbeit einen Abstand von 1,5 Meter zueinander einhalten, dass wir alle regelmäßig die Hände waschen und möglichst auch einen Mundschutz tragen!

Wenn Beschäftigte oder ihre Angehörigen in der Lage sind, selbst eine Mund-Nasen-Maske zu nähen, wäre das sehr hilfreich. Diese sollten sie dann schon bei der ersten Fahrt im Bus zur Werkstatt aufsetzen. Hier finden Sie eine Nähanleitung.
Eine Videoanleitung zum Nähen einer Mund-Nasen-Maske finden Sie hier.

Informationen zur Notgruppenbetreuung finden Sie hier weiter unten im Beitrag vom 27. März.

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15. April 2020

Die berufliche Qualifizierung geht weiter, findet aber zuhause statt! Die Teilnehmer*innen, die sich bei uns im Eingangsverfahren befinden, werden per Post, per E-Mail und per Telefon mit Aufgaben versorgt und begleitet. Dafür können einige Mitarbeiter*innen aus der Kurzarbeit geholt werden. Wir nutzen die aktuelle Krisen-Situation, um unser Angebot in diesem Bereich auch auf lange Sicht flexibler und digitaler zu gestalten.

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2. April 2020

Werkstatt näht Mund-Nasen-Masken
Ein Team von fünf Näherinnen näht zurzeit 40 bis 50 Mund-Nasen-Masken pro Tag, zunächst für unsere Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen in unseren Wohneinrichtungen. Der Stoff besteht aus 100% Baumwolle, das Muster haben wir zusammen mit unserer Betriebsärztin abgestimmt. Die fertige Maske wird anschließend mit Desinfektions-Waschmittel gewaschen und ist wiederverwendbar.

Ab sofort nehmen wir Bestellungen entgegen, bevorzugt von öffentlichen Einrichtungen, Pflege-, Senioren- und medizinischen Einrichtungen und geben diese im 5-er Paket zum Preis von 15 Euro ab. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei Frau Behrendt-Dikschat: Gabi.Behrendt-Dikschat@lebenshilfe-goslar.de

HINWEIS!
Die Mund-Nasen-Maske ist kein Medizinprodukt. Es ist kein verlässlicher Schutz vor Ansteckung. Die Maske kann aber die Ausbreitung von Krankheitserregern reduzieren und ist ein gutes Zeichen gegenüber anderen. Hinweise zur richtigen Nutzung gibt es auf der Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.

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1. April 2020

Durch die Schließung der Kinder- und Jugendeinrichtungen und der Werkstatt fehlt vielen Mitarbeiter*innen die Arbeitsgrundlage. Die meisten von ihnen befinden sich ab heute in Kurzarbeit, einige verstärken die Teams in den Wohneinrichtungen, die jetzt einen höheren Bedarf an Kolleg*innen haben.

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31. März 2020

Ab sofort dürfen unsere Wohneinrichtungen keine weitere Bewohner*innen aufnehmen. Wir appellieren an unsere Bewohner*innen, die Einrichtungen nicht zu verlassen. Fünf Näherinnen fertigen Mund-Nasen-Masken in der Werkstatt an, zunächst für den Eigenbedarf in den Wohneinrichtungen.

Die komplette dazugehörige Verfügung lesen Sie auf der Internetseite des Landkreises Goslar.

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27. März 2020

Wir bieten eine Notbetreuung an, wenn Eltern und Angehörige beruflich in kritischen Bereichen tätig sind und daher für sich keine häusliche Betreuung organisieren können.

Hierzu zählen insbesondere folgende Berufsgruppen:

• Mitarbeitende im Gesundheitsbereich, im medizinischen und pflegerischen Bereich,
• Mitarbeitende in der stationären Jugendhilfe und Eingliederungshilfe,
• Mitarbeitende zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
• Mitarbeitende im Bereich der Polizei, Feuerwehr, im Rettungsdienst und Katastrophenschutz,
• Mitarbeitende im Vollzugsbereich einschl. Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.

Anfragen zur Notbetreuung können Interessierte an Astrid Wagner stellen: astrid.wagner@lebenshilfe-goslar.de // 0177 / 25 06 037. Eine Beförderung zur Notgruppe kann leider nicht angeboten werden.

Sollte die Begleitung einzelner Werkstattbeschäftigter weder persönlich noch über das Notgruppenangebot in Frage kommen, können sich Angehörige über Frau Wagner auch an den Familienentlastenden Dienst (FED) wenden: astrid.wagner@lebenshilfe-goslar.de // 0177 / 25 06 037.

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23. März 2020

Informationen zum Corona-Virus in Einfacher und Leichter Sprache finden Sie auf der Internet-Seite der Aktion Mensch.

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17. März 2020

Die Lebenshilfe Goslar folgt der „Allgemeinverfügung zur Erweiterung der Beschränkung von sozialen Kontakten“ des Landkreises Goslar und schließt die Werkstatt bis einschließlich 18. April 2020. Dazu ein Auszug aus der Verfügung:

„3. Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare ambulante und teilstationäre Angebote der Eingliederungshilfe dürfen von den dort beschäftigten und betreuten Menschen mit Behinderungen nicht betreten werden,

  • die sich in einer betreuten Unterkunft (z. B. besondere Wohnform, Wohnheim) befinden,
    •        die bei Erziehungsberechtigen oder ihren Eltern wohnen und deren Betreuung sichergestellt ist oder
    •        die alleine oder in Wohngruppen wohnen und sich selbst versorgen können oder eine Betreuung erhalten.Von diesem Betretungsverbot ausgenommen, sind diejenigen Menschen mit Behinderung, die eine Betreuung während des Tages benötigen und deren Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann. Für diesen Personenkreis ist eine Notbetreuung sicherzustellen. Dabei ist restriktiv zu verfahren.Das Betretungsverbot gilt nicht für Betriebsbereiche von Werkstätten für behinderte Menschen, die, im Zusammenhang mit medizinischen und/oder pflegerelevanten Produkten, Leistungen oder Unterstützungsarbeiten erbringen oder durchführen, hierzu zählen auch Wäschereien.Es gilt auch nicht für solche Betriebsbereiche von Werkstätten für behinderte Menschen, die der Versorgung mit Speisen in medizinischen und/oder pflegerelevanten Einrichtungen dienen.Die Träger der Werkstätten für behinderte Menschen haben in allen Fällen durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass Abstands- und Hygieneregeln eingehalten und Nahkontakte soweit wie möglich verhindert werden. Nähere Informationen/Empfehlungen dazu können auf der Seite des RKI eingesehen werden.“Über eine alternative Weiterbeschäftigung der hauptamtlichen Mitarbeiter im Bereich Wohnen wird kurzfristig entschieden.

Die komplette Verfügung lesen Sie auf der Internetseite des Landkreises Goslar.